Erstassistenz von Daniel Ohlig als Ständigem Diakon (c) M. Lünendonk

Daniel Ohlig zum Ständigen Diakon geweiht

Sonntag, 24. November 2019
D. Ohlig / Redaktion

Im Dienst der Gemeinde des Diakons Laurentius

„Nun hat die Gemeinde des Diakons also einen Diakon…“ wird sich unser ehemaliger Pfarrer Josef Vohn (†) wohl am heutigen Sonntag gedacht haben.

„Was macht ein Ständiger Diakon?“ / „Wirst du jetzt auch Priester?“ / „Was darfst du jetzt alles, Daniel?“ - Fragen, die der eine oder die andere heute stellen konnte und beantwortet bekam.

Mit jungen 48 Jahren entschied sich Daniel Felix Ohlig , sich beim Bistum Aachen als Zivilberufler für den ständigen Diakonat zu bewerben. Nachdem er sich den Segen seiner vertrauten Personen eingeholt hatte, drückte er „im fortgeschrittenen Alter“ wieder die Schulbank und ist dankbar, dass er auf diese Weise noch die Gelegenheit zum Theologiestudium bekam. Voller Dankbarkeit berichtet Daniel auch von der Begleitung und Unterstützung durch Pastor Josef Vohn, der im September 2017 starb. 

Nach insgesamt 26 schritflichen Prüfungen wurde Daniel am 23. November gemeinsam mit zwei weiteren Anwärtern von Bischo Helmut Dieser im Aachener Dom zum Ständigen Diakon geweiht. Begleitet von vielen (Ex-)Odenkirchenern assistierte er am 24. November unserem Pfarrvikar Michael Röring zum ersten Mal bei der Eucharistiefeier. 

In seiner Predigt verwies Daniel auf den Dienst, den wir alle in den verschiedensten Alltagssituationen immer wieder verrichten. Wichtig ist dabei immer in den Blick zu nehmen, an wem wir ihn verrichten: an unseren Mitmenschen oder nur an uns selbst. 

Genau diesen Dienst an seinen Mitmenschen wird Daniel als Ständiger Diakon nun ausüben, ohne schon genau zu wissen, wohin ihn sein Weg führt: „Was es auch werden wird, es ist Neuland und ich werde es lernen müssen.“

In der Messfeier, die von einer großen Zahl (ehemaliger) Messdiener, langjährigen Weggefährten, dem Kirchenchor und einer großen Schar Gemeindemitglieder gefeiert wurde, begrüßte Volker Reichardt Daniel im Namen des K-Teams offiziell in unserer Pfarre und hieß ihn ganz herzlich willkommen. Er wies darauf hin, dass der Weg wohl nicht immer unbeschwerlich sein würde, dass die Kirche und die Aufgaben jedes Einzelnen sich im Wandel befänden, aber Daniel in unseren drei Gemeinden stets Rückhalt erwarten und Kraft schöpfen könne. 

Seinen Dank sprach Daniel vor allem all denjenigen aus, die ihn auf dem Weg begleitet und ertragen haben. Im Anschluss an die Erstassistenz konnte die Gemeinde ihn beglückwünschen und ihn reichlich mit Präsenten beschenken.